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Die Legende des Freiburger Vacherins

Man erzählt sich, dass ein freiburger Mönch namens Vaccarinus, aus Villars-les-Moines (heute eine Berner Enklave in freiburger Gebiet) stammend, in den Jahren um 1265 im Kloster von Montserrat, in der Nähe von Barcelona, weilte. Er besass , überliefert von seinem Vater, einem alten Weisesager des Druidenkultes, ein geheimes Rezept zur Herstellung eines exquisiten Käses. Eine Spezialität, welche die Mönche leidenschaftlich liebten. Über die Jahre sei im Volksmund aus dem Namen «caseus Vaccarini» , der Name Vacherin entstanden.

Laut derselben Legende ist der schlaue Mönch Vaccarinus auch der « Erfinder » des Fondues. Die Mönche jenes Klosters seien echte Schlemmer gewesen, was es ihnen schwer machte, die schier endlos scheinende Fastenzeit auszuhalten, während welcher ihnen die Klosterregeln das Essen von Fleisch, Eiern und Käse untersagten. Da kam Vaccarinus auf die Idee, den Käse zu schmelzen.

Nach theologischen und philosophischen Diskussionen, kam das Kapitel des katalanischen Klosters zum Schluss, dass diese Mahlzeit kein Käse im eigentlichen Sinne mehr sei, und somit auch in der Fastenzeit genossen werden könne. Dies sei (laut der Legende), die Geburtsstunde des Vacherin-Fondues gewesen, welches von Vaccarinus, der später zurück in seine Heimat Freiburg ging, und dort Käsermeister in einem Kloster wurde, weitherum bekannt gemacht wurde.

 
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